Bild: Ester Segarra / Atom Splitter PR

Katatonia-Frontmann Jonas Renkse spricht über Jobsorgen

​Erst am 24. April veröffentlichten die Schweden von Katatonia mit „City Burials" das erste neue Album seit ihrer Rückkehr aus dem mehrjährigen Hiatus. Das insgesamt elfte Studioalbum der Band erschien rund vier Jahre nach dem Jubiläumswerk „The Fall Of Hearts". Wirklich genießen können Katatonia ihr neues Machwerk aktuell jedoch noch nicht. Während Bands wie Dance Gavin Dance ganz ohne CD-Verkäufe ihres neuen Kreativkolosses „Afterburner" gar an neuen Meilensteinen schrauben, trifft die Krise andere Bands eben deutlich härter. Finanziell sei es sogar bereits so schlimm, dass Frontmann und Sänger Jonas Renkse über alternative Jobmöglichkeit nachdenkt.

In einem Interview mit dem MetalSucks-Podcast sprach der Schwede nun über die schwierige Situation und die Auswirkungen, die die Corona-Krise auf Bands weltweit haben könnte. „Natürlich wird uns das als Band in vielerlei Hinsicht beeinflussen. Nicht in der Lage zu sein, auf Tour zu gehen und Gigs zu spielen, müssen wir uns komplett auf die Albumverkäufe verlassen, was, wie jeder weiß, nichts ist, worauf man sich als Musiker dieser Tage verlassen möchte", so Jonas Renkse.

Die Gesundheitskrise macht Touren aller Art auch in näherer Zukunft unmöglich, was sich speziell auf Bands und Künstler mit hohem Konzertanteil negativ auswirken wird. „Ich weiß es einfach nicht Mann, wir werden sehen, wie es weitergeht. Wenn wir in einem Jahr wieder touren können, hoffe ich, dass wir noch eine Band sind. Ansonsten müssen wir uns irgendwie anders arrangieren, vielleicht muss ich dann einen richtigen Job finden", kommentierte der Katatonia-Frontmann mehr scherzhaft - und doch leicht besorgt.